Sinnvolles Nutzen der Zeit

Der Gesandte Gottes (s.a.a.s.) sagte zu Abu Dhar:
“O Abu Dhar,(einGefolgsmanndesPropheten) schätze den Wert bzw. nütze fünf Dinge vor fünf anderen:
1. Deine Jugend vor deinem Alter
2. Deine Gesundheit vor deiner Krankheit
3. Deinem Reichtum vor deiner Armut
4. Deine Zeit, in der du wenig zutun hast, vor der Zeit, in der du stark beansprucht wirst
5. Dein Leben vor deinem Tod.“
(Bihar-ul-Anwar, B.74, S.75)


Imam Ali (a.s) sprach: “Nichts ist wertvoller als der rote Edelstein (Damit ist ein besonderer Edelstein gemeint, der zu der damaligen Zeit, als der wertvollste aller Steine galt), außer dem, was vom Leben eines Gläubigen noch verbleibt.“
(Ghurar-ul-Hikam, S.158, Zitat Nr.3018)


Imam Ali (a.s) sprach:”Wohl dem, der seine Wünsche und Erwartungen einschränkt, dafür aber seine ihm noch verbliebende Zeit auf Erden sinnvoll nutzt.“
(Ghurar-ul-Hikam, S.473, Zitat Nr.10824)


Imam Ali (a.s.) sprach:

Wenn der Mensch wüsste, wann seine Stunde kommt und wie schnell sie ihn ereilt, würde er die Hoffnung auf diese Welt und das Streben nach ihr verwerfen.

Bihar-ul-Anwar, B. 70, S. 166


Imam Ali (a.s.) sprach:

Wie viel unglückliche Menschen gibt es doch, deren Stunde bereits gekommen ist, sie aber streben immer noch ernsthaft nach dem Weltlichen.

Ghurar-ul-Hikam, B. 129, Zitat Nr. 2191


Imam Hassan (a.s.) sprach:

Ich wundere mich über diejenigen, die bei ihrer Ernährung aufpassen, warum sie bei ihren Gedanken nicht aufpassen (bei dem, womit sie ihre Seele, bzw. ihren Geist speisen). Ihren Leib bewahren sie vor schädlichen Speisen, ihre Seele (ihren Geist, ihre Brust) aber füllen sie mit Dingen, die sie zum Fall bringt.

Safinat-ul-Bihar, B. 2, S. 84. Bihar-ul-Anwar, B. 1, S. 218


Imam Hussein (a.s.) sprach:

Die Menschen sind Diener des Weltlichen (Diesseits). Ihre Religion praktizieren sie nur mit ihrem Mund. Sie halten sich an die Religion nur soweit es ihrem diesseitigen Leben zugute kommt. Werden durch ein Unheil geprüft, dann gibt es nur noch wenige, die sich an die Religion halten.

Bihar-ul-Anwar, B. 75, S. 117


Imam Sadiq (a.s.) sprach:

Die Liebe zum Weltlichen ist der Ausgangspunkt allen Übels.

Al-Kafi, B. 2, S. 317


Imam Kazhim (a.s.) sprach:

Die Welt (das Weltliche) ist wie eine Schlange. Wie weich ist doch ihr Äußeres, doch in ihrem Inneren birgt sie das todbringende Gift. Ein vernünftiger Mann fürchtet sie, doch das unwissende Kind geht auf sie zu (um sie zu berühren).

Al-Kafi, 2, 136

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