Über Prophet Muhammad (s.a.a.s)
 
Imam Ali (a.s.) sagte über den Propheten: “Sein Wesen, seine Gewohnheit und seine Moral zeigten Freundlichkeit gegenüber den Menschen.”

(Makaarimu-l-akhlaq, Bd. 1, S. 51)

Der edle Prophet Muhammad (s.a.a.s.) sprach: “Gott, der Erhabene, hat mich nicht zum Kritisieren und Nörgeln berufen, sondern mich als einen Lehrer auserwählt, der verzeiht und nachsichtig ist. ”

(Kanz-al-Ummal, Bd. 11, S. 424; Nahjul-fasahe)

Es wird überliefert, dass Imam Ali  sagte: “Wahrlich, der Prophet Allah’s ist der mitfühlendste und gutmütigste Mensch. Deshalb hat Allah offenbart, dass ein Prophet aus eurer Mitte gekommen ist, der freundlich und mitfühlend unter euch ist.”

(Irshad-ul-Qulub, Bd. 2, S. 407)

Imam Ali #as# erzählt, immer wenn der Prophet #sas# mit jemandem sprach, zog niemals er als erster seine dargereichte Hand zurück, sondern wartete, bis sein Gesprächspartner die Hand zurückzog. Wenn sich jemand mit ihm über seine Probleme unterhielt, unterbrach er ihn nicht, bis er mit seiner Rede fertig war und sich von dem erhabenen Propheten #sas# entfernte.(Bihar al-Anwar, Bd. 16, S. 236)

Anas ibn Malik sagte: “Ich war zehn Jahre mit dem Propheten Allah’s zusammen. Er duftete so gut wie kein anderer. Immer wenn jemand sich mit dem Propheten traf, erhob er sich vom Boden, als der Gast ihn verlassen wollte. Er reichte seine Hand und zog sie nie zurück, solange der andere seine Hand nicht zurückzog. Er wollte bei so etwas niemals der erste sein. Er behandelte die Leute so, dass jeder, der bei ihm war, glaubte, er sei dem Propheten am nächsten.” (Bihar al-Anwar, Bd. 16, S. 237)

Von Imam Hussein #as# wird überliefert, dass er sagte: “Ich fragte meinen Vater, Imam Ali, nach Eigenschaften und der Ethik des Propheten. Er antwortete: ‘Er war immer fröhlich, ruhig und gut gelaunt. Niemals zeigte er Härte, er war nicht überheblich, er redete nicht schlecht über andere Menschen, er hatte keine zynische und bissige Zunge, er suchte niemals das Negative bei den Menschen und war nie jemand, der in übertriebener Weise Komplimente machte. Keinen, der ihn aufsuchte, schickte er hoffnungslos zurück, er machte den Menschen Mut, jeder, der an seiner Tür klopfte, ging niemals mit leeren Händen und ohne Hoffnung zurück.”

(Sheikh Saduq, Maniyu l-Akhbar, S. 83)

Es wird überliefert, dass der Prophet es nicht mochte, dass jemand seinetwegen aufstand und stehenblieb, wenn er einen Ort betrat. Aber die Gläubigen erhoben sich und begleiteten ihn nach Hause.(Mustadrak al-Wasa’il, Bd. 2, S. 12)

Abu Dharr (r.) berichtet: “Der Prophet setzte sich immer unter seine Gefolgsleute. Wenn immer ein Fremder gekommen war, wusste er nicht, wer von den Anwesenden der Prophet ist, bis er sich erkundigte. Wir baten dem Propheten einen Sonderplatz einzunehmen, damit die Fremden ihn beim Eintritt rasch erkennen. Danach bauten wir eine Rampe und der Prophet setzte sich immer dort darauf und wir saßen rund ihm ihn.”

Imam Ali (as) sagte: “Der Prophet war wie ein wandernder Arzt, der seine Salbe zubereitet und seine Instrumente erhitzt hatte. Er gebrauchte sie, wo immer das Bedürfnis bestand, um blinde Herzen, taube Ohren und stumme Zungen zu heilen. Er folgte mit seinen Arzneien den Flecken der Nachlässigkeit und den Stätten der verwirrung. Die Leute nahmen kein Licht von den Lichtern seiner Weisheit, noch schufen sie eine Flamme aus dem Feuerstein seines funkensprühenden Wissens. In dieser Sache sind sie wie grasendes Vieh, wie harte Steine.“(Nahgu-l-Balagha, Bd.1, S. 224.)

Der Heilige Prophet s.a.a.a sagte: „Gott gewährte mir umfassende Worte, d.h. Er hat mich mit einer Stärke ausgestattet,  die es mir erlaubt, kurze Aussagen mit profundem Gehalt zu äußern.” 

(Scheich Tusi, Amali Bd. 2 Seite 98f )


Der heilige Prophet (s.a.s) sprach: „Gott gewährt all jenen Glück, de meine Worte hören, sie aufzeichnen und  sie jenen anderen übermitteln, die nicht dabei waren, als ich die Worte sprach.”

(Safinatu-l-Bihar, Bd.1, S.392)

Der Heilige Prophet (s) sagte zu Dschaber: „Führwahr! Diese Religion ist ein festes Bollwerk. So betrete sie mit einer Höflichkeit und Besinnung. Ein Mensch, der hastet und Abkürzngen nehmen will, wird niergendwohin kommen und er wird sein Pferd verletzten. So pflege das Land, als würdest du für immer leben. Und handle so, als ob du Morgen sterben wirst.”(Safinatu-l-Bihar, Vol.1, S. 532)

Als der Heilige Prophet (s)  Ma´adh ibn Dschabal nach Jemen schickte, um dort das Wort Gottes zu verkünden sagte er:„O Ma´adh! Bringe den Leuten frohe Botschaft und veranlasse sie nicht zu flüchten! Gib ihnen frohe Botschaft  und bereite  ihnen keinen Verdruss.”(Sirah Ibn- Hisam, Bd.1, S. 237)

Aš-Šarīf Abū al-Hasan Muhammad ar-Rażī erwähnt in seiner Sammlung NahJ al-Balāġa (Weg der Beredsamkeit) folgende Worte des Imām <Alī ibn Abī Dtālib der sagte:„So nimm dir ein Vorbild ein deinem Propheten! Dem Reinsten, dem Lautersten, – Gott segne ihn und die Leute seines Hauses –. Denn wahrlich in ihm ist ein Vorbild für den, der sich an ihm ein Beispiel nimmt, und Ehre für den, der Ehre sucht. Und der liebste unter Seinen Dienern ist Gott der, welcher dem Beispiel seines Propheten folgt und welcher sich auf dessen Spuren entlang bewegt. Er nahm von dieser Welt geradeso viel wie er zwischen seine Zähne bekam, gerade mal das nötigste, und er verlieh der Welt nicht einen Augenblick seiner Zuneigung. Von allen Leuten war er derjenige welcher seinen Bauch am wenigsten füllte. Die meiste Zeit war er nicht satt und er hatte gewiss den leersten Magen von allen. Ihm ward die ganze Welt zu Füßen gelegt, und doch lehnte er es ab sie anzunehmen und verschmähte sie. Wenn er wusste, dass Gott etwas verhasst war, dann war es auch ihm verhasst. Und so Gott etwas verabscheute, verabscheute auch er es. Und wenn Gott etwas gering schätzte, dann schätzte auch er es gering. Und wenn in uns nichts übles wäre, außer dass wir das liebten, was Gott und Sein Gesandter hassen, und das ehrten und würdigten was Gott und Sein Gesandter verabscheuen oder verachten, so wäre dies für uns wahrlich genug des Ungehorsamen gegenüber Gott und genug des Widersächlichen gegen Sein Gebot. Er aß auf dem Boden sitzend wie ein Knecht, reparierte seine Sandalen eigenhändig und flickte seine Kleidung selbst. Er ritt auf einem nicht besattelten Esel und ließ andere hinter sich aufsitzen. Und einmal war ein Vorhang an der Tür seines Hauses auf welchem Malerei war und er sagte zu einer seiner Frauen:1 „Nimm dies hinfort, denn wahrlich wenn ich dies erblicke erinnere ich mich dieser Welt und ihres Prunkes.“ So wandte er sich mit seinem Herzen ab von dieser Welt und verbannte ihre Erinnerung aus seinem Selbst, und er wünschte sich sogar, dass ihr nicht einmal ihr Prunk vor seine Augen kam. Dies damit er nicht ihr Gewand des falschen Stolzes tragen würde, und damit er nicht dem Glauben verfalle, sie sei ein Ort der Bleibe, und auf das er in ihr keinen Rang erstreben würde. So hat er sie aus seinem Ich verbannt, aus seinem Herzen entfernt und sie aus seinem Blickwinkel geschoben. Und es ist so, dass wenn jemand etwas hasst, so mag er es auch nicht ansehen, und er möchte auch nicht, dass es bei ihm erwähnt wird.“ (Nahjul Balagha, Ansprache 160)

Der Befehlshaber der Gläubigen <Alī ibn Abī Dtālib sagte: „Der Gesandte Gottes hatte eine helle mit Rot versetzte Hautfarbe. Seine Augen waren schwarz und Wimpern waren lang und dicht.“ Und er sprach: „Er, der Prophet war von heller, mit rot versetzter Hautfarbe. Er besaß einen großen Kopf und hatte eine anmutige Gestalt und eine würdevolle Erscheinung. Seine Augenbrauen aber, waren zur Mitte hin nicht geschlossen und er hatte lange und dichte Wimpern.“

Und von Anas, der sagte:
„Der Gesandte Gottes war von hellster Hautfarbe, und es war als wenn sein Schweiß Perlen gewesen wären. Und wenn er lief, so neigte er leicht nach vorne.“

Anas ibn Malik sagte:
„Der Gesandte Gottes war unter den Menschen der schönste, der freigiebigste, der tapferste und mutigste von allen.“

Und von ibn <Abbās, der sagte:
„Die vorderen Schneidezähne des Gesandten Gottes waren so beschaffen, dass sie einen leichten Zwischenraum hatten, und wenn er sprach, dann erschien es so, als sähe man Licht zwischen ihnen hervordringen.“

Und von al-<Adda ibn Khālid, der sagte:
„Sein Bart war immenser Schönheit.“ 

Und vom Führer der Gläubigen <Alī ibn Abī Dtālib wird berichtet, dass er sagte:
„Sein gesegneter Kopf war groß und sein Bart voll.“

Der Überlieferung nach, von von al-Hasan ibn <Alī der sagte:
„Ich befragte meinen Onkel, Hind ibn Abī Hāla at-Tamīmī, der diese sehr gut kannte, nach den Eigenschaften und Eigenarten des Propheten, damit er mir einige von ihnen erzähle, an die ich mich halten könne, worauf dieser sagte: „Der Gesandte Gottes war respektvoll, großartig und mit Respekt geehrt und sein Antlitz leuchtete wie der Mond wenn er am vollsten ist. Er war größer als jemand mit mittlerer und kleiner als jemand mit besonders großer Stauer. Er hatte einen großen Kopf und seine Haare waren leicht, aber nur leicht, gewellt. Wenn seine Haare bis über seine Ohrläppchen hinauswuchsen, dann scheitelte er sie in der Mitte. Er war von heller Hautfarbe, besaß eine breite Stirn und hatte schöne gewölbte Augenbrauen. Diese waren dunkel und schmal. Zwischen diesen war ein Äderchen welches immer dann anschwoll wen er erzürnte. Er hatte eine schmale Nase, die leicht gebogen war. Er besaß eine Ausstrahlung, die ihn so erhaben machte, dass jemand der ihn nicht genau betrachtete ihn beinahe schon für hochmütig hielte. Sein Bart war voll, seine Wangen schmal und sein Mund war kräftig gebaut. Seine waren weiß wie Milch und glanzvoll wie Perlen. Auch hatten seine vorderen Schneidezähne einen leichten Zwischenraum, und von seinem Hals erstreckte sich bis zu seinem Bauch hin eine ganz seichte Behaarung. Sein Hals schimmerte derweil wie eine Plastik, die aus Silber ist. Er war von gerader und mäßiger Körperstatur aber, auch von Stämmigkeit. Seine Brust und sein Bauch waren auf einer Linie und er besaß gewiss eine weite und kräftige Brust, sowie breite Schultern und kräftige Gelenke. Wenn er sich seiner Kleidung zu ein einem Teil entledigte, so war sein Körper ganz wie ein Licht anzusehen. Von seinen Brustknochen an bis zu seinem Bauch zog sog sich eine seichte und feine Härchenlinie hin. Seine Brust und sein Bauch selber jedoch, waren nicht behaart. Hingegen waren seine Arme, seine Schultern und der an die Schultern angrenzende Teil der Brust schon etwas behaart. Seine Armgelenke waren lang und er hatte große Handflächen. Seine langen Haare waren beinahe wie Locken und seine Finger und Zähen waren muskulös. Seine Finger waren lang und seine Fußkuhlen mäßig so, dass das Wasser auf seinen Fußrücken nicht zurückblieb sondern hinunter floss. Wenn er lief, dann neigte er leicht nach vorn. Sein Gang war indes bescheiden und zügig – etwas so wie Wasser, welches von einer Erhöhung herabkommt. Wenn er sich umdrehte, dann tat er dies in einem ganzen Stück. Er schwieg lange und sein Blick war häufiger auf den Boden als in den Himmel gerichtet, wobei seine Blicke fast immer von großer Aufmerksamkeit waren. Wenn er lief, dann schickte er sich an, seine Gefährten voraus zu bitten, und wenn er jemandem begegnete, dann begann er den Gruß zu eröffnen.“

Und von Ğābir wir berichtet, dass er sagte:
„Der Gesandte Gottes sprach sehr deutlich und ruhig.”

Von Hind ibn Abī Hāla at-Tamīmī wird weiter überliefert, dass dieser sagte:
„Der Gesandte Gottes  war in seinem Wesen von kontinuierlicher Trauer. (In einer anderen Überlieferung heißt es auch, dass der Prophet einmal sprach: „Wenn ihr wüsstet was ich weiß, dann würdet ihr viel weinen und nur selten lachen, die Schleier wären von euren Augen genommen und ihr tätet das Jenseits und nicht das Diesseits begehren.“ – Dochsagte er auch: „Die Trauer des Gläubigen ist – vorwiegend – in seinem Herzen. Auf seinen Lippen aber liegt – der anderen wegen – ein Lächeln.“) Er war immer in Gedanken und er kannte keinen Müßiggang und keinen Überdruss, noch redete er ohne einen Grund. Er war vielmehr sehr schweigsam. Und auch wenn er redete dann begann er seine Rede deutlich und beendete sie auch wieder so. Und wenn er also sprach, dann sprach er in allgemein verständlichen Worten und in zusammenhängenden Abschnitten, und er war in seiner Rede milde und sanft. Er redete nicht kränkend und nicht spöttisch. Er würdigte alle Wohltaten und alles Segenreiche, selbst wen es unbedeutend erschien. Es gab nichts von den Wohltaten und Gnadenfülle was er tadelte oder an dem er herumnörgelte.“

Selbst Prophet Muhammad (s.a.s.) half – trotz seines hohen Amtes und Ranges – im Hause mit.Aischa, eine Gattin des Propheten, berichtete:

“Wenn er die Zeit dazu fand, besserte er selbst seine Kleidung aus und flickte seine Schuhe. Er arbeitete wie andere Männer auch im Hause.”


Imam Ali #bismillah# sagte:„Jeder, der ihn plötzlich sah, war von Ehrfurcht ergriffen. Diejenigen, die in seiner Nähe blieben, liebten ihn.“

Imam Ali (as.) sagte:“Der Prophet Mohammad  brachte mich in seinen eigenen Armen herauf und fütterte mich mit sein eigenes Stück. Ich folgte ihm wie ein Baby Kamel im Anschluss an seine Mutter, wohin auch immer er ging.Jeden Tag würde ein neuer Teil seines Charakters bekannt für mich ,und ich würde akzeptierte ihn und folgte ihn”

Der edle Prophet Mohammad (s.a.a.s.) sagte: “Vor mir hat jeder Prophet in der Sprache seines Volkes gesprochen und wurde für dieses bestimmte Volk entsandt. Aber Gott hat mich der arabischen Sprache und für alle Menschen geschickt und nicht für ein bestimmtes Volk von Weißen oder Farbigen.” 

(Biharu-l-Anwar, Bd. 16, S. 316)

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