Tipps um gesund abzunehmen

1. "Fettarm" ist out

Fett hat zwar Kalorien, doch wenn Sie die richtigen Fette in Kombination mit der richtigen Ernährung zu sich nehmen, werden Sie davon nicht unweigerlich dick, sondern versorgen Ihren Körper mit hochwertigem Zellbaumaterial, so dass es ihm leichter fällt, alte Zellen abzubauen und neue – junge und frische – Zellen aufzubauen. Nehmen Sie also ab sofort nur qualitativ hochwertige Öle und Fette zu sich.

Interessant ist, dass von sog. Ernährungsexperten oft gerade solche Öle und Fette empfohlen und als gesund gepriesen werden, die das gar nicht unbedingt sind. Sonnenblumenöl und Distelöl beispielsweise können zwar in geringen Mengen benutzt werden, sollten aber nicht zu Ihrem Speiseplan gehören, wenn Sie gerade abnehmen möchten oder wenn sie womöglich mit Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen haben, die auf chronischen Entzündungsprozessen beruhen.

Die beiden genannten Öle sind reich an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren und können zur Gewichtszunahme anregen – auch dann, wenn sie in Margarine enthalten sind, die fälschlicherweise als günstiges Fett für die Gewichtsabnahme gilt. Omega-6-Fettsäuren hemmen nämlich die Wirkung von Schilddrüsenhormonen. Diese aber sind für einen aktiven Stoffwechsel zuständig. Werden sie blockiert, wird der Stoffwechsel gedrosselt und Fett wird gespeichert anstatt zur Energiegewinnung eingesetzt zu werden.

In industriell hergestellten Fetten – und so auch in vielen Fertigprodukten wie Keksen, Gebäck, Chips, Pommes, Süssigkeiten etc. – können ferner gesundheitsschädliche Transfette stecken. Diese Transfette machen die Zellwände durchlässiger, fördern Entzündungen und führen durch die Bildung freier Radikale zu einem extremen oxidativen Stress der Zelle.

Transfette sind jedoch nicht nur ungesund. Sie machen auch dick. Wie schon die Omega-6-Fettsäuren so können auch Transfette die Schilddrüsenhormone in ihrer Aktivität und somit den Stoffwechsel drosseln.

Welche Fette sind tatsächlich ideal für die Gewichtsabnahme? Wählen Sie für die kalte Küche natives Olivenöl, Hanföl, Leinöl (1 – 3 EL pro Tag) oder auch ein feines Gewürzöl auf Rapsölbasis. Für die heisse Küche (zum Braten, Backen und Kochen) eignen sich hingegen am allerbesten ein hochwertiges natives Bio-Kokosöl sowie Bio-Ghee, der geklärten Butter aus der Ayurveda-Küche. Ghee gibt es auch in köstlich aromatischen Varianten mit Kräutern und Gewürzen, wie z. B. Kokosöl (Cocos-Ghee). Für das Erhitzen bei noch relativ niedrigen Temperaturen kann auch ein hochwertiges Olivenöl verwendet werden. Zum Braten oder gar Frittieren ist es jedoch nicht geeignet.

Kokosöl wird vom Körper bevorzugt zur Energiegewinnung und nicht als Fettspeicher eingesetzt. Wollte der Körper das Kokosöl in die Fettdepots schaffen, müsste er es erst langwierig in Speicherfett umbauen. Daher wird Kokosöl vom Körper eher wie Kohlenhydrate behandelt – jedoch ohne deren Nachteile. Kokosöl verursacht beispielsweise keine Blutzuckerspiegelschwankungen und damit auch keine Heisshungerattacken, wie das Kohlenhydrate tun. Während ausserdem die Omega-6-Fettsäuern die Schilddrüse drosseln, belebt das Kokosöl die Schilddrüse und aktiviert so den Stoffwechsel.

Lesen Sie auch: Kokosöl - Lecker und Gesund

Ghee gilt im Ayurveda als Agni-stärkendes Lebensmittel. Mit Agni ist hier das Verdauungsfeuer gemeint. Je besser die Verdauung funktioniert, umso schneller können auch Stoffwechselschlacken ausgeschieden werden und umso besser gelingt die dauerhafte Gewichtsabnahme.

2. Meiden Sie Zucker und Weissmehl

Hier führt kein Weg vorbei. Zucker und Weissmehl sind isolierte Kohlenhydrate. Sie führen zu Blutzuckerspiegelschwankungen, zu Heisshungerattacken und zu übermässigem Appetit.

Sie halten den Insulinspiegel oben und verhindern auf diese Weise, dass Fett abgebaut werden kann. Isolierte Kohlenhydrate liefern Ihnen nichts als Kalorien – keine Vitalstoffe, keine Mineralstoffe, keine Spurenelemente und keine nützlichen sekundären Pflanzenstoffe. Es gibt also keinen Grund, sie zu essen. Meiden Sie Zucker und Weissmehl und alle Produkte, die diese zwei Nahrungsmittel enthalten.

Steigen Sie auf Vollkornprodukte um. Meiden Sie hier jedoch Weizen und bevorzugen Sie stattdessen Dinkelprodukte oder glutenfreie Produkte aus Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Kastanien, Einkorn, Mais, Hanf etc.

Statt Zucker können Sie geringe Mengen Honig verwenden oder in kleinen Mengen auch Xylit. Informieren Sie sich vor der Verwendung von Xylit hier über Details zu diesem Zuckeraustauschstoff: Wissenswertes über Xylit

Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen. Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.

Falls Sie befürchten, ohne herkömmlichen Zucker und Süssigkeiten nicht leben zu können, dann planen Sie Ihren Ausstieg aus der Zuckersucht. Die nötigen Informationen finden Sie hier: Zuckersucht beenden

3. Hören Sie damit auf, verarbeitete Nahrungsmittel zu essen

Zu den verarbeiteten Nahrungsmitteln zählen Produkte wie Brathähnchen, Kekse, Cracker, Chips, kommerzielle Müslis, Süssigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte aller Art. Diese Produkte enthalten Transfette (siehe 1.), reichlich isolierte Kohlenhydrate (siehe 2.), meist zu viel Salz oder auch Glutamat (siehe 4.). Gleichzeitig liefern sie Ihnen kaum Vitalstoffe, so dass es keinen Sinn macht, diese Produkte zu essen – es sei denn, sie möchten auf ungesunde Weise an Gewicht zulegen.

Die neun ungesündesten Lebensmittel sind allesamt verarbeitete Nahrungsmittel. Wenn Sie diese essen, entstehen bei deren Verstoffwechslung derart viele Schlacken und Stoffwechselabfallprodukte, die ihr Körper gar nicht alle ausscheiden kann. Also lagert er sie ein und polstert sie mit Fett, damit die Schlacken dem Gewebe nicht schaden können (siehe auch Punkt 10). Essen Sie nun hochwertige Lebensmittel, dann hat Ihr Körper sehr viel weniger Grund, Fett anzulegen, da es weniger Schlacken gibt, die es zu polstern gilt.

Essen Sie statt dessen frische Früchte, Salate, Gemüsegerichte (siehe unsere Rezepte-Datenbank), Sprossen, Nüsse, Hülsenfrüchte, gelegentlich hochwertigen Fisch und ab und zu ein Bio-Ei. Tipps zu einem gesunden Frühstück finden Sie hier: Basisch frühstücken

Sie könnten auch eine Entschlackungskur über vier Wochen durchführen. Eine solche Entschlackungskur eignet sich nicht nur zum Abnehmen, sondern auch als Einstieg in eine basenüberschüssige gesunde Ernährungsweise. Sie erhalten dabei neben einer Anleitung Rezepte für vier Wochen (je ein Rezept pro Tag).

4. Glutamat vereitelt Gewichtsabnahme

Meiden Sie Produkte, die Glutamat enthalten. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der Speisen besonders herzhaft und würzig schmecken lässt.

Auf der Zutatenliste ist er mit Mononatriumglutamat oder auch mit Begriffen wie „hydrolysiertes Protein“ oder „Würze“ deklariert. Glutamat führt dazu, dass man vom entsprechenden Nahrungsmittel mehr isst als man eigentlich will. Glutamat fördert also den Appetit und hemmt das Eintreten des Sättigungsgefühls.

Glutamat eignet sich daher hervorragend als Gewürz, wenn man (auf ungesunde Weise) dringend zunehmen möchte.

Statt glutamathaltiger Gewürzmischungen können Sie Kräutersalz verwenden, Kräutermischungen, Brennnesselsamen-Gewürzmischungen und hefefreie Gemüsebrühen verwenden.

5. Ersetzen Sie eine Mahlzeit am Tag durch einen grünen Smoothie

Wenn Sie dazu neigen, zuviel zu essen, sollten Sie einmal versuchen, eine Ihrer täglichen Mahlzeiten durch einen grünen Smoothie zu ersetzen oder einen Smoothie als Vorspeise zu sich zu nehmen. Mit „Smoothie“ ist hier kein gekauftes Fertiggetränk gemeint, das meist viel zu viel Zucker und andere ungünstige Zutaten enthält, sondern ein selbst gemachter grüner Smoothie aus Früchten, grünem Blattgemüse, Wasser und – nach Geschmack – etwas Mandelmus, Ingwer, Vanille o. ä.

Idealerweise trinkt man den grünen Smoothie zum Frühstück. So früh am Tag auf leeren Magen genossen kann er dann mit seinen hochwertigen Vital- und Nährstoffen sofort resorbiert und in die Zellen eingebaut werden. Alle Informationen zu grünen Smoothies finden Sie hier: Grüne Smoothies – Die perfekte Mahlzeit.

Sie haben nicht immer Zeit für die Zubereitung eines frischen Smoothies? Das macht nichts. Hochwertige Smoothies sind auch in Pulverform erhältlich. Achten Sie jedoch hier auf hohe Qualität! Pulverisierte Smoothies sollten selbstverständlich frei von Zucker, Süssstoffen und ungünstigen Füllstoffen sein. Sie sollten aus natürlichen Früchten und Gemüsen in Bio-Qualität hergestellt sein.

Wenn Sie ferner Sorten wählen, die Ballaststoffe in Form von kalorienfreien Flohsamen enthalten, dann können Sie damit zwei unserer Tipps gleichzeitig umsetzen: Den Smoothie-Tipp und den folgenden Ballaststoff-Tipp.

6. Essen Sie mehr Ballaststoffe

Dieser Tipp ist ja steinalt, werden Sie denken. Leider ist er deshalb nicht weniger aktuell. Doch kommt es darauf an, die richtigen Ballaststoffen zu essen, da Sie ja gesund abnehmen möchten. Wie Sie gesunde von weniger gesunden Ballaststoffen unterscheiden können, erfahren Sie hier: Gute und schlechte Ballaststoffe

Zu den ausserordentlich gesunden Ballaststofflieferanten gehören die Chia-Samen. Chia-Samen quellen – ähnlich wie Leinsamen – sehr schnell in Wasser oder pürierten Früchten auf ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Grösse auf. Werden sie gegessen, dann machen sie sehr schnell satt und sorgen auch dafür, dass das Sättigungsgefühl lange anhält.

Chia-Samen versorgen Sie aber nicht nur mit Ballaststoffen, sondern auch mit einer enormen Menge Calcium und Omega-3-Fettsäuren. Letztere helfen überdies dabei, Ihren Cholesterinspiegel zu senken und mögliche chronische Entzündungen zu lindern. Informationen und auch Rezepte mit Chia-Samen finden Sie hier: Chia Samen

Ein wunderbares ballaststoffreiches Mittel, um nicht nur Gewicht zu verlieren, sondern gleichzeitig auch den Körper zu entgiften und zu entsäuern, ist die morgendliche Einnahme des Bentonit-Flohsamen-Shakes. Dieser Shake macht satt, hemmt den Appetit, fördert die Verdauung, saugt Giftstoffe und Gase aus dem Verdauungstrakt auf und sorgt für ein gesundes Milieu im Darm. Alle diese Punkte helfen Ihnen enorm dabei, überflüssige Pfunde zu verlieren und dabei Ihrem Körper gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Bentonit und Flohsamen sind häufig Bestandteile von Darmreinigungsprogrammen. Wenn Sie ein solches Basis-Darmreinigungsprogramm erwerben, dann erhalten Sie damit oft auch ein Probiotikum – womit wir schon beim nächsten Punkt wären…

7. Probiotika helfen beim Abnehmen?

Probiotika sind nützliche Darmbakterien, die auf vielerlei Weise äusserst positiv auf die Gesundheit des Menschen einwirken. Sie können Allergien vorbeugen, eine Infektanfälligkeit reduzieren, das Immunsystem stärken, die Darmschleimhaut schützen, die Verdauung und damit den Stoffwechsel verbessern und – da manche Darmbakterien auch Vitamine bilden - zu einer optimalen Nähr- und Vitalstoffversorgung beitragen.

Darmbakterien gibt es viele Hundert Arten. Jeder Mensch hat eine ganz individuelle Darmbakterien-Komposition und damit eine ganz individuelle Darmflora – abhängig von der Darmflora der Eltern und abhängig von der persönlichen Ernährungs- und Lebensweise.

Manche Darmbakterien – man nennt sie Firmicutes – führen nun dazu, dass auch ein Teil der eigentlich unverdaulichen Ballaststoffe zu verdaulichen Kohlenhydraten zerlegt werden und dem Körper daher Kalorien liefern. Doch nicht jeder besitzt Firmicutes in gleich hoher Anzahl.

Man stellte fest, dass bevorzugt übergewichtige Menschen diese Gruppe Darmbakterien in ihrem Darm beherbergen. Schlanke Menschen hingegen besitzen nur wenige Firmicutes-Bakterien, dafür vermehrt die sog. Bacteroidetes-Bakterien. Diese Bakterien können Ballaststoffe nicht verstoffwechseln, so dass sich auch keine zusätzlichen Kalorien auf den Hüften niederlassen können. Die Ballaststoffe werden bei diesen Menschen unverdaut ausgeschieden – so wie man sich das wünscht J.

Milchsäurebakterien (Lactobacillus-Stämme) gehören zu den Bacteroidetes. Daher ist es gerade dann sinnvoll, probiotische Präparate einzunehmen, wenn man abnehmen möchte. Das Ziel heisst dann, die Darmflora dahingehend zu verändern, dass die „dicken“ Firmicutes zurückgedrängt werden und sich stattdessen die „schlanken“ Bacteroidetes ansiedeln.

Wichtig ist hier, dass Sie ein Probiotikum wählen, das zahlreiche Lactobacillus-Stämme enthält und Sie dieses gemeinsam mit den übrigen hier genannten Tipps umsetzen.

8. Abnehmen durch lange Pausen zwischen den Mahlzeiten

Warum lange Pausen zwischen grösseren Mahlzeiten höchstwahrscheinlich eher zu einer Gewichtsabnahme führen können als die vielfach postulierten vielen kleinen Mahlzeiten, lesen Sie hier: Tägliche Fastenperiode reguliert Gewicht

9. Abnehmen mit den richtigen Getränken

Mit Zucker gesüsste Getränke sind selbstredend nicht für ein Programm zum Abnehmen geeignet.

Steigen Sie konsequent auf stilles Wasser und Kräutertees um und trinken Sie davon 1,5 bis 2 Liter am Tag. Wenn Sie bereits kohlensäureabhängig sind, dann wählen Sie wenigstens ein Mineralwasser ohne sonstige Zusätze (keine Süssstoffe, Aromen, Fruchtkonzentrate etc.). Sehr gut lassen sich auch frisch gepresste Gemüsesäfte (evtl. mit Wasser verdünnt) in ein Abnehm-Programm einbauen.

Details dazu lesen Sie hier: Gesund und schlank mit einer Saft-Kur

Ein ebenfalls sehr empfehlenswerter Begleiter beim Abnehmen ist die Kokosmilch. In Punkt 1 haben Sie bereits erfahren, dass Kokosöl vom Körper nur ungern als Fett gespeichert wird. Und genau so verhält es sich auch mit der Kokosmilch. Ob in Fruchtshakes, Desserts, Saucen oder Suppen, Kokosmilch kann vielfältig eingesetzt werden und dabei gleich auch die eher unerwünschten Milchprodukte ersetzen.

Möchten Sie die Kokosmilch trotz ihrer vorteilhaften Fette lieber etwas fettärmer und vielleicht auch leichter zu dosieren und aufzubewahren als die typischen Dosen? Kein Problem. Probieren Sie doch einmal die köstliche Bio-Kokosmilch aus teilentfettetem und ballaststoffangereichertem Kokosmilchpulver.

Für einen köstlichen Kokosdrink rühren Sie einfach 2 - 3 Löffel Kokosmilchpulver in ein Glas Wasser - fertig ist die Kokosmilch. Gleichzeitig versorgen Sie sich mit nur einem Glas eines solchen Kokosdrinks mit 20 Prozent Ihres täglichen Ballaststoffbedarfs und tun damit auch gleich Ihrer Darmgesundheit etwas Gutes.

10. Abnehmen mit einer Entsäuerungskur

Eine chronische Übersäuerung des Gewebes entsteht über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg infolge eines chronischen Mangels an basischen Mineralstoffen und einer säurebildenden Lebens- und Ernährungsweise. Im Laufe einer solchen chronischen Übersäuerung verlangsamt der Stoffwechsel zusehends.

Ein übersäuertes Milieu verhindert, dass Nähr- und Vitalstoffe vollumfassend in die Zelle gelangen und blockiert gleichzeitig den Abtransport von Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe, so dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Schlacken, die nicht abtransportiert werden können, werden – wie oben unter 3. erklärt – mit Fett gepolstert.

Erst wenn die Schlacken, zu denen auch überschüssige oder bereits neutralisierte Säuren gehören, entfernt werden, kann auch das Fett viel leichter abgebaut werden. Eine nicht ordnungsgemäss versorgte Zelle signalisiert gleichzeitig ständig „Hunger“, so dass mit einer Übersäuerung oft auch immer ein nicht zu stillender Appetit einhergeht. Das Abnehmen gelingt bei einer Übersäuerung folglich nur bedingt und nur mit grosser Anstrengung, wenn überhaupt.

Die Entsäuerung ist hier also ein wichtiger Schritt, der einige Wochen nach der Ernährungsumstellung sinnvoll ist. Wird die Entsäuerung zeitgleich mit der Umstellung der Ernährung durchgeführt, kann dies schnell den Körper überlasten und zu massiven Entgiftungs- und auch Unverträglichkeitsreaktionen führen. Der Organismus sollte sich also zunächst an die gesündere Ernährung gewöhnen (etwa 4 Wochen lang) und erst dann mit einem Entsäuerungsprogramm konfrontiert werden.

Bei der Entsäuerung werden Säureschlacken abtransportiert, endlich können Basen, Sauerstoff und Enzyme das Gewebe wieder passieren. Die Nährstoffe gelangen ungebremst in die Zelle und Abfallstoffe können vollumfänglich ausgeleitet werden. Der Stoffwechsel wird durch die Entsäuerung also wieder aktiviert und beschleunigt, so dass es jetzt auch an die eingelagerten Fettreserven geht und diese nach und nach abgebaut werden können.

Abnehmen – In 10 Schritten

Wenn Sie sich nun vornehmen, probeweise in den nächsten sechs Monaten alle zehn Punkte umzusetzen, dann sähe zusammengefasst Ihr Programm so aus:

  1. Sie verbannen die schlechten Fette aus Ihrer Küche und decken sich mit den richtigen gesunden Fetten ein.
  2. Sie verbannen Zucker, Weissmehl und Weizenprodukte aus Ihrer Küche und decken sich statt dessen mit Xylit, Trockenfrüchten, Honig und gesunden Süssigkeiten sowie mit Vollkornprodukten, Quinoa, Hirse etc. aus dem Bio-Handel ein.
  3. Sie verbannen alle Fertigprodukte aus Ihrem Haushalt und essen ab sofort alles frisch zubereitet. Viele Rezepte – auch schnelle Rezepte – finden Sie in unserer Rezepte-Datenbank
  4. Sie verbannen glutamathaltige Gewürze aus Ihrer Küche und besorgen sich gesunde und glutamatfreie Kräutermischungen, Kräutersalz etc.
  5. Trinken Sie täglich einen grünen Smoothie.
  6. Nehmen Sie täglich einen Bentonit-Flohsamen-Shake zu sich.
  7. Nehmen Sie ein hochwertiges Probiotikum ein.
  8. Trinken Sie täglich 1,5 – 2 Liter stilles Wasser und/oder Kräutertee.
  9. Testen Sie, ob lange Pausen zwischen grösseren Mahlzeiten für Sie gut umsetzbar sind.
  10. Führen Sie eine professionelle vierwöchige Entschlackungskur.

Abnehmen - 10 Tipps zur Gewichtsreduktion
Der richtige Biss und Sie werden es schaffen!

Tipp 1:
Legen Sie sich ein kleines Notizbuch an, in dem Sie alle Lebensmittel notieren, die Sie den Tag über essen. Machen Sie es sich selbst zur Aufgabe, kalorienärmere Produkte mit weniger Fett zu essen. Vermeiden Sie vor allem fettreiche Lebensmittel. Ein einprozentiges Jogurt stillt genauso gut den Hunger wie ein dreiprozentiges und gibt Ihren Fettzellen keine neue Nahrung.

Tipp 2:
Achten Sie auch bei den Getränken auf kalorienarme Produkte. Trinken Sie Leitungswasser – am besten 3-4 Liter am Tag. Auch das vermag den Hunger zu dämpfen und schwemmt die Giftstoffe aus ihrem Körper.

Tipp 3:
Versuchen Sie, abends nur mehr wenig oder besser gar nichts mehr zu essen. Sie werden sehen, wie gut Sie sich am nächsten Morgen fühlen werden. Der Bauch fühlt sich flacher an und man ist so richtig hungrig für ein ausgiebiges Frühstück.

Tipp 4:
Wenn Sie einmal Heißhunger auf etwas Süßes verspüren, verwehren Sie es sich nicht völlig. Gönnen Sie sich die eine oder andere Rippe Schokolade, wenn Sie es gar nicht mehr aushalten. Es ist besser, man gönnt sich ab und zu eine Kleinigkeit, als man fällt nach drei Wochen extremem Kasteien über eine große Tafel Schokolade her und vernichtet sie restlos. Dann ist das schlechte Gewissen erst recht groß und am Ende wirft man alle guten Vorsätze hin und verfällt wieder in den alten Trott.

Tipp 5:
Vergessen Sie nicht, sich trotz kalorienreduzierter Kost ausgewogen zu ernähren. Ausgewogen heißt, den Speiseplan insbesondere mit vitaminreichem Obst, Gemüse, Milchprodukten und anderen ballaststoffreichen Lebensmitteln anzureichern und nicht „tote“ Kalorien in Form von Schinken-Käse-Semmeln zu sich zu nehmen.

Tipp 6:
Versuchen Sie, zwei- bis dreimal in der Woche Sport zu treiben. Erstens lenkt Sport vom Essen ab und wenn man erst einmal etwas Sportliches gemacht hat, ist man danach nicht mehr so hungrig.

Falls Sie ein träger Typ sind, so empfiehlt es sich, sich in einem Fitness-Center einzuschreiben. Auch wenn Sie sich dort drei Mal die Woche für 1 Stunde „nur“ auf den Hometrainer setzen und in die Pedale treten, bedeutet das schon eine wirkungsvolle Kalorien-Verbrennung.

Tipp 7:
Schreiben Sie sich diese Trainingsstunden ebenso in Ihr Notizbuch! Sie werden sehen, das motiviert ungemein und macht Sie nach jeder Trainingsstunde stolz. Und wie gesagt, wenn es sich nur um eine Dreiviertelstunde oder Stunde am Hometrainer handelt: Es wird wirken!

Tipp 8:
Damit Sie nicht in die Versuchung kommen, sportliche Aktivitäten hinaus zu schieben, empfiehlt es sich, in Ihrem Terminkalender die Trainingstage fix vor zu merken. Z.B. montags, mittwochs und freitags. Da kann man sich schon von in der Früh weg darauf einstellen, dass man am Abend noch 1 Stunde trainieren geht.

Tipp 9:
Am besten ist es, wenn Sie Ihre Trainingstasche schon in der Früh ins Auto geben und von der Arbeit gleich direkt zum Fitness-Center fahren. So kann es nicht passieren, dass Sie nach Hause kommen und nach der kurzen Zeitungslektüre die Erkenntnis gewinnen, dass Sie heute nun doch nichts mehr für Ihren Körper tun wollen... Ausreden finden sich schnell welche, mit denen man sein eigenes Gewissen beruhigen versucht. Schließlich gehört ja noch der Rasen gemäht oder der Fußboden eingelassen…

Der Rasen und der Fußboden können warten! Tun Sie etwas für sich! In ein paar Wochen werden Sie die Belohnung für Ihre Disziplin erhalten!

Tipp 10:
Experten zufolge sollte man innerhalb von drei Wochen nicht mehr als 1,5 Kilo abnehmen. Bei schnellerem Abnehmen hat ansonsten Ihre überdehnte Haut nicht die Möglichkeit, sich langsam mit zurück zu bilden.

Glauben Sie mir: Man lernt nach einiger Zeit des bewussten Essens in den Körper hineinzuhören, ob man wirklich hungrig ist oder nur aus Langeweile oder Gewohnheit etwas essen will.

Vierzehn Kilo hat die Akteurin meiner wahren Erfolgsgeschichte mit dieser Methode innerhalb von sechs Monaten abgenommen – und hält ihr neues Gewicht in Kleidergröße 36 seit fünf Jahren.

Der richtige „Biss“ wird Ihnen helfen, über diese Monate hinweg konsequent zu bleiben und Ihre Belohnung wird ein im wahrsten Sinne er“leichter“tes Leben sein!

Alles in allem werden Sie sich, wenn Sie diese Tipps befolgen, schon nach ein paar Tagen wie ein neugeborener Mensch fühlen und in ein paar Wochen bzw. Monaten werden Sie das Ergebnis deutlich sehen können. Man wird Sie darauf ansprechen, wie schlank Sie doch geworden sind – und Sie werden strahlen!


Allgemeine Tipps zum Abnehmen

    1. Klein anfangen und dann groß abnehmenFang mit kleinen Schritten an, um groß abzunehmen.
    2. Ändere nicht dein gesamtes Leben auf einmal, sonst überforderst du dich schnell und gibst auf.
    3. Gestalte dir dein Abnehmen spaßig, denn wie lange hältst du schon etwas durch, das dir keinen Spaß macht?!
    4. NEU – Fange sofort mit dem Abnehmen an und warte nicht. So machst du den ersten wichtigen Schritt und verhinderst, dass du dein Abnehmen unnötig weiter aufschiebst. Je länger du wartest, desto größer wird die Gefahr, dass du nie anfängst.
    5. Gemeinsam abnehmen fällt viel leichter. Suche dir also einen Abnehmpartner im Familien- oder Freundeskreis. Auch in Abnehmforen findest du Gleichgesinnte.
    6. Mache dein Abnehmen öffentlich. Lass Andere durch ein Abnehmtagebuch in einem Abnehmforum oder deinem eigenen Abnehmblog an deinen Fortschritten teilhaben. Sich Anderen zu öffnen verhindert, dass du aufgibst und treibt dich an, weiter zu machen.
    7. Suche dir Unterstützung für dein Abnehmen. Bitte Menschen, denen du wichtig bist, dir beim Abnehmen zu helfen und dich zu motivieren.
    8. Lass deine enge Familie und deine guten Freunde an deinem Abnehmen teilhaben. So fühlen sie sich als ein Teil deines Abnehmens und verstehen und unterstützen dich, anstatt dir unabsichtlich Steine in den Weg zu legen.
    9. Mache keine Diät, denn sie basiert auf Verboten, die du früher oder später nicht mehr einhalten wirst oder willst.
    10. Eine sinnvolle Umstellung deiner Lebensweise verspricht den größten Abnehmerfolg. Hast du diese Umstellung erst einmal gemeistert, fällt es dir leichter, dein Wunschgewicht dauerhaft zu halten.
    11. Suche dir einen Mentor. Am besten eignet sich jemand, der bereits erfolgreich abgenommen hat und dir so wertvolle Tipps und Motivation geben kann.
    12. Erstelle dir einen genauen Abnehmplan, damit du weißt, wie du dein Wunschgewicht erreichst und nicht planlos umher irrst.
    13. Implementiere das Tag-für-Tag-System, um schneller Gewicht zu verlieren.
    14. Führe ein Abnehm-Tagebuch und schreibe dort deine Tagesplanung, deine Ziele und deine Erfahrungen hinein. So siehst du, was du bereits erreicht hast und sammelst Erkenntnisse, die dir bei deinem weiteren Abnehmen helfen werden.
    15. Denke beim Abnehmen an eine Schildkröte :-)Nimm dir Zeit für dein Abnehmen. Entscheide dich lieber für ein langsames, aber erfolgreiches Abnehmen als für ein schnelles und zum scheitern Verurteiltes.
    16. Setz dir eine Toleranzgrenze, um dein Gewicht nach dem Abnehmen dauerhaft zu halten. Wenn du diese Grenze überschreitest, konzentrierst du dich wieder mehr auf eine gesunde Lebensweise.
    17. Erstelle dir einen Notfallplan, der dich auffängt, wenn du in alte Gewohnheiten zurückfällst und wieder viel (zum Beispiel 5 bis 10 kg) zunimmst.
    18. Wiege dich maximal 2 Mal in der Woche, um dich nicht unnötig verrückt zu machen. Kleine Gewichtsschwankungen von wenigen Kilogramm sind nämlich vollkommen normal.
    19. Plane clever voraus und du wirst Parties, Reisen oder deinen Urlaub ohne große Gewichtszunahme genießen können.
    20. Von einem Gewichtsstillstand beim Abnehmen spricht man frühestens nach 3 Wochen. Diese Stillstände sind mit das Schwierigste am Abnehmen überhaupt, gehören aber leider einfach dazu.
    21. Bilde dich weiter. Je mehr du über das Abnehmen weißt, desto besser verstehst du deinen Körper und umso leichter wird es dir fallen, dein Wunschgewicht zu erreichen.
    22. Lass dich vom Arzt gründlich durchcheckenNEU – Suche vor dem Beginn deines Abnehmens einen Arzt auf und lass dich gründlich durchchecken. Dadurch findest du heraus, in welcher körperlichen Verfassung du dich befindest, wirst über mögliche Risiken und Krankheiten informiert und erhältst wertvolle Hinweise, wie genau du persönlich abnehmen kannst. Ein paar ernste Worte deines Arztes können auch ein Weckruf für dich sein und dir zusätzliche Motivation für dein Abnehmen geben.

 

Die richtige Ernährung zum Abnehmen

    1. Berechne deinen Grundumsatz und Gesamtumsatz, um herauszufinden, wie viel Energie dein Körper überhaupt benötigt. Zur schnellen Berechnung kannst du unsere kostenlose Excel-Tabelle herunterladen.
    2. Schreibe für eine Woche lang alles auf, was du isst und trinkst. Melde dich dann auf FDDB an und schaue dort, wie viele Kilokalorien du zu dir genommen hast. Dies hilft dir, ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, wie viele Kalorien deine Lebensmittel haben. Zusätzlich findest du heraus, ob du im Verhältnis zu deinem Grundumsatz und Gesamtumsatz zu viel oder zu wenig isst.
    3. Dein Tagesbedarf zum Abnehmen liegt zwischen dem Grund- und GesamtumsatzBleib mit deiner Ernährung zwischen deinem Grundumsatz und Gesamtumsatz. So nimmst du durch das entstandene Kaloriendefizit gesund und dauerhaft ab.
    4. Achte darauf, nicht weniger als deinen Grundumsatz zu essen, ansonsten gibst du deinem Körper nicht die Energie, die er braucht und er holt sie sich später in Form des Jojo-Effektes wieder zurück.
    5. Achte darauf, langfristig nicht mehr als deinen Gesamtumsatz zu essen, denn sonst läufst du Gefahr, weiter zuzunehmen.
    6. NEU – Rege deinen Stoffwechsel an, um einen Gewichtsstillstand zu verhindern bzw. zu überwinden. Iss also nicht jeden Tag die genau gleiche Kalorienanzahl. Iss stattdessen an einigen Tagen mal mehr und an anderen Tagen mal weniger als deinen empfohlenen Tagesbedarf. So kann sich dein Körper nicht an eine gewisse Routine anpassen und du wirst leichter abnehmen.
    7. Kreiere neue, gesunde Gerichte und experimentiere mit den Zutaten. Das hilft dir dabei, ein besseres Gefühl für dein Essen und seinen Nährwert zu entwickeln.
    8. Besuche einen Kochkurs oder kaufe dir ein tolles Kochbuch und lerne für dich selbst und andere, gesund und lecker zu kochen.
    9. Der magische TellerNutze für deine Mahlzeiten den magischen Teller. Seine Illusion hilft dir dabei, weniger zu essen.
    10. Iss langsam! Dein Sättigungsgefühl tritt erst nach 20 Minuten ein. Deshalb hilft dir Langsames Essen, Kalorien einzusparen und verhindert, dass du dich überfrisst.
    11. Nimm nur kleine Bissen zu dir. Genieße deine Mahlzeit. Das wird dir helfen, deinen Appetit oder Heißhunger mit weniger Essen schneller zu stillen.
    12. Schling dein Essen nicht herunter, sondern kau es mindestens 20 Mal ordentlich durch. Das wirkt sich positiv auf deine Verdauung aus und verhindert zum Beispiel unangenehmes Aufstoßen.
    13. Trinke 2 bis 3 Liter Wasser am Tag. Wasser ist nicht nur das Lebenselixier für deinen Körper, ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit zügelt außerdem auch deinen Appetit.
    14. Probiere einen Refeed Tag aus, wenn es mit deinem Abnehmen nicht richtig vorwärts geht. Dadurch bringst du deinen Stoffwechsel in Schwung und verhinderst zusätzlich auch Heißhungerattacken.
    15. Kaufe nicht ein, wenn du Hunger hast. Sonst wirst du ganz schnell zum Spielball deines Appetits und kaufst spontan all die Dickmacher, die gar nicht auf deinem Einkaufszettel stehen.
    16. Genieße deine SchokoladeSchokolade und andere Süßigkeiten sind zum Genießen gedacht. Lass sie dir deshalb auf der Zunge zergehen. Du wirst so nicht nur weniger Süßes essen, sondern auch gleichzeitig deinen Heißhunger schneller stillen.
    17. Rieche an deinem Essen. Dein Heißhunger vor der Mahlzeit wird bereits gedämpft, wodurch du weniger essen wirst. Das funktioniert, weil die Geschmacksaufnahme nämlich nicht nur über den Mund, sondern auch durch die Nase erfolgt.
    18. Du musst nicht alles aufessen. Die Kinder in Afrika haben nichts davon, wenn DU dich überfrisst. Du musst kein schlechtes Gewissen haben. Entwickle stattdessen lieber ein genaueres Gefühl für die richtige Portionsgröße, damit du dir die Reste weder reinzwängen noch wegschmeißen musst.
    19. NEU – Ernähre dich vielseitig und ausgewogen. Iss also nicht immer nur das Gleiche. Je vielseitiger du deine Ernährung gestaltest, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass du deinem Körper alle wichtigen Nährstoffe gibst.
    20. Frühstücke ausgiebig und lass auch sonst keine der drei Hauptmahlzeiten aus. Gerade das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit, denn sie gibt dir Energie für den Tag.
    21. Iss 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Sie versorgen deinen Körper mit Vitaminen, sowie mit Mineralstoffen und Ballaststoffen.
    22. NEU – Bevorzuge fettarmes Fleisch, wie zum Beispiel Geflügel. Zusätzlich ist es empfehlenswert, 1 bis 2 Mal in der Woche Fisch zu essen.
    23. Um 1 Kilo Fett zu verlieren oder zuzunehmen, bedarf es ca. 7500 Kilokalorien weniger oder zusätzlich zu deinem Tagesbedarf. Dies bedeutet, dass du selbst durch 2 bis 3 Fresstage kaum an Fett zunehmen wirst und du dir deshalb nicht zu große Sorgen machen musst.
    24. Iss Vollkornbrot statt WeißbrotIss mehr Vollkornprodukte statt Weißmehlprodukte. Zum Beispiel enthalten Vollkornbrot oder Vollkornnudeln mehr Mineral- und Ballaststoffe und wirken sich positiv auf deine Verdauung und somit auch auf deine Gesundheit aus. Außerdem machen sie länger satt und lassen dich so weniger essen.
    25. Willst du unbedingt auf etwas verzichten, von dem du weißt, dass es ungesund ist, dann mach es dir madig. Am besten geht das, indem du dich über die Herstellung, die Inhaltsstoffe und die Wirkung auf deinen Körper informierst. So vergeht dir sehr schnell der Appetit.
    26. Achte einmal ganz bewusst darauf, wie du dich nach Fressattacken wirklich fühlst. Häufig ist es so, dass du dich nach dem Verzehr schlechter fühlst, als dich der Genuss zuvor hat gut fühlen lassen.
    27. Teste, ob es besser für dich ist, wenn du 6 kleinere oder 3 große Mahlzeiten am Tag zu dir nimmst. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Finde also heraus, welche von beiden Möglichkeiten die Bessere für dich persönlich ist.
    28. Verzichte auf Nichts! Alles ist erlaubt. Achte nur darauf, Süßes, Fastfood und Alkohol in Maßen zu genießen und dafür mehr gesunde Sachen wie Obst und Gemüse zu essen.
    29. Reserviere das kleinste Fach in deinem Kühlschrank für das Lebensmittel, welches du von nun an weniger essen möchtest. So hast du einen Richtwert, wie viel du einkaufen darfst und sorgst dafür, nicht mehr zu viel Ungesundes zu essen.
    30. Sieh deine Mahlzeiten nicht nur als lästige Nebentätigkeit an, sondern erkläre sie zu einer vollwertigen Aufgabe. Zelebriere dein Essen und hab eine angenehme Unterhaltung mit Familie und Freunden. Iss also nicht beim Fernsehen oder während du gehst, so dass sich dein Körper auf die Verdauung konzentrieren kann.
    31. Am einfachsten kannst du dir ungesunde Sachen, wie Schokolade oder Knabberzeug abgewöhnen, wenn du für ein paar Tage komplett darauf verzichtest. Dann wirst du nämlich feststellen, dass du gar nicht mehr den großen Heißhunger hast und dir das Süße auch nicht mehr richtig schmeckt.

 

Mit Sport und mehr Bewegung erfolgreich abnehmen

    1. Gemeinsam macht Sport mehr SpaßMelde dich in einem Sportverein oder zum Beispiel einer Laufgruppe an. Durch den Teamsport findest du nicht nur neue Freunde und hast mehr Spaß, sondern du machst auch regelmäßiger Sport, denn dein Team wirst du nicht so schnell versetzen, wie du deine eigene Trainingseinheit ausfallen lassen könntest.
    2. Ändere in regelmäßigen Abständen deinen Trainingsplan und tausche einige Übungen aus, um neue Trainingsreize zu setzen und bessere Erfolge zu erzielen. Dein Körper kann sich so nicht auf dein Training einstellen und ist weiterhin dazu gezwungen, dir beim nächsten Mal mehr Leistung zur Verfügung zu stellen.
    3. Sorge für Unterhaltung bei deinem Sport, indem du zum Beispiel nebenbei deine Lieblingsmusik oder deine Lieblingsserie laufen lässt. So vergeht nicht nur die Zeit schneller, sondern es fällt dir auch leichter, dich zum Training zu motivieren.
    4. Sorge auch für Abwechslung bei deinem Ausdauertraining, indem du sowohl die Trainingszeit als auch deine Lauf- oder Fahrstrecke variierst.
    5. Probier einfach mal einen Kurs im Fitness-Studio aus. Sei es Spinning, Aerobic oder TaeBo, das Angebot ist sehr vielseitig. Es gibt auch regelmäßige Anfängerkurse.
    6. Benutze so oft es geht die Treppe anstelle des Fahrstuhls oder der Rolltreppe.
    7. Geh kurze Strecken zu Fuß oder nimm das Fahrrad und lass dein Auto einfach mal stehen.
    8. Bewege dich mehr im AlltagKaufe dir einen Schrittzähler und mach es dir zum Ziel, jeden Tag ein paar Schritte mehr zu gehen. Suche dabei immer nach weiteren Möglichkeiten, dich mehr zu bewegen.
    9. Parke dein Auto für Erledigungen bewusst weiter weg und geh den Rest zu Fuß.
    10. Steig beim Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln eine Station früher aus und lauf die restliche Strecke zu Fuß.
    11. Steh bei deiner Arbeit im Büro mindestens 1 Mal die Stunde auf und dreh eine kurze Runde.
    12. Mache regelmäßige Spaziergänge. Die Bewegung an der frischen Luft ist gut für Körper und Geist.
    13. Suche immer nach Möglichkeiten, dich zusätzlich zu bewegen. Du kannst zum Beispiel beim Telefonieren oder dem Lernen für die Uni im Zimmer auf und ab gehen.
    14. Vermeide gerade am Anfang Übertraining und geh es besonders als untrainierter Sportanfänger immer langsam an. Gerade nach Phasen großer Anstrengung passieren die meisten Unfälle, da deine Muskulatur jetzt träge ist und nicht mehr so schnell und präzise reagiert.
    15. Hör auf die Warnsignale deines Körpers und nimm dir bei den ersten Schmerzen gegebenenfalls eine Auszeit vom Sport, um größere Verletzungen zu vermeiden.
    16. Mach zu Hause Sport, wenn du nur wenig Zeit hast. Auch für das Training zu Hause gibt es viele effektive Übungen, die dir nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen.
    17. NEU – Falls du kein Geld für Sport ausgeben willst, empfehlen wir dir Body Weight Exercises. Dies sind Übungen, wie zum Beispiel Liegestütze und Kniebeuge, die du nur mit deinem eigenen Körpergewicht als Widerstand ausführst. Auf YouTube findest du viele Videos zur richtigen Ausführung der einzelnen Übungen.
    18. Mach Krafttraining, um leichter abzunehmenMach neben dem Ausdauertraining auch Krafttraining, um deinen Körper zu formen und mehr Kalorien zu verbrennen. Denn jedes Kilogramm mehr Muskelmasse verbrennt jeden Tag ca. 100 Kilokalorien zusätzlich.
    19. Achte bei deinem Training auch auf die notwendigen Regenerationsphasen. Nach dem Krafttraining solltest du deinem Körper zum Beispiel eine Regenerationsphase von 48 Stunden gönnen.
    20. Probier das Intervalltraining aus. Damit verbrennst du im Vergleich zum Ausdauertraining in weniger Zeit mehr Fett.
    21. Achte auf die richtige Atmung. Atme nicht flach und schnell, sondern tief und ruhig. Damit stärkst du Körper und Geist und baust dir ein wichtiges Fundament für ein gesundes Leben auf.
    22. Ändere deine Einstellung zum Sport. “Sport ist Mord” gehört der Vergangenheit an. Vergiss die grausamen Erinnerungen an den Schulsport. ;-) Heute ist Sport geil und eine echte Bereicherung für dein Leben und deine Lebensqualität.
    23. Für jeden von uns gibt es mindestens 1 Sportart, die richtig Spaß macht. Finde sie, indem du einfach mal eine Reihe von Sportarten ausprobierst. Du musst dich nicht an die “langweiligen Klassiker” halten. ;-)

 

Abnehmen beginnt im Kopf

  1. Setz dir klar formulierte und realistische Ziele. Sie geben dir die Richtung vor und sind somit sehr wichtig für deinen Abnehmerfolg.
  2. Immer positiv denkenDenke immer positiv, da dein Denken auch dein Handeln bestimmt. Freu dich zum Beispiel über die ersten Kilo, die du verloren hast und ärgere dich nicht darüber, dass du dein Wunschgewicht noch nicht erreicht hast. Das erste Kilo auf deinem Weg zum Traumgewicht ist ein genauso bedeutender Schritt, wie das letzte Kilo.
  3. Achte bewusst auf deine Gedanken und sage laut “STOP”, wenn du gerade etwas Negatives denkst. Formuliere anschließend das eben Gedachte positiv um. Nutze den Geistigen Stopp, um negative Gedanken, die dich in eine Abwärtsspirale bringen können, schon im Keim zu ersticken.
  4. Meide die Gesellschaft von negativen Menschen, die sich nur über dich und dein Abnehmvorhaben lustig machen. Umgib dich mit positiven Menschen, die dich von ganzem Herzen bei deinem Abnehmen unterstützen und dir Mut und Motivation zusprechen.
  5. Belohnung muss sein! Belohne dich nach dem Erreichen wichtiger Ziele, um deine Motivation aufrecht zu erhalten.
  6. Belohnungen sind noch wirkungsvoller, wenn du sie dir regelmäßig vor Augen führst. Hänge dazu ein Bild deiner Belohnung im Zimmer auf oder richte dir ein entsprechendes Hintergrundbild auf deinem Computer ein.
  7. Es kann eine große Motivation sein, wenn du dir Kleidung mit Absicht eine Größe kleiner kaufst. Bitte beachte jedoch, dass diese Form der Motivation nicht für jeden geeignet ist.
  8. Benutze zum Erreichen deiner Ziele das Prinzip des “Unausweichlichen Denkens”.
  9. Es braucht ca. 30 Tage, eine alte Gewohnheit abzulegen und gegen ein neues Ritual auszutauschen. Nutze deshalb für diese Zeit all deine Disziplin und Willenskraft. Ist die neue Gewohnheit nach 30 Tagen in dein Leben integriert, wird es schon viel leichter.
  10. Was würde die Person tun, die du werden willst?Frage dich: Was würde die Person tun, die ich werden will? So findest du schnell geeignete Lösungen und weißt, was du zu tun hast.
  11. Erstelle dir ein Motivationsposter oder eine Motivationscollage und häng sie in deinem Zimmer auf, so dass du sie jeden Tag sehen kannst. Diese Hilfsmittel sind dafür da, dich in schwachen Momenten wieder aufzubauen und weiter voran zu treiben.
  12. Hast du Schwierigkeiten, dich an deinen Abnehmplan zu halten? Dann setz dir ein 15-Minuten-Ziel, dass du relativ einfach erreichen kannst. Geh zum Beispiel für nur 15 Minuten schnell spazieren oder bereite dir einen gesunden Snack zu. Ein schnelles Erfolgserlebnis steigert nicht nur deine Motivation, sondern dient dir auch als Starthilfe für größere Tagesaufgaben.
  13. Rückschläge während des Abnehmens sind vollkommen normal! Lerne aus ihnen und sieh sie als ein Teil deines Abnehmens an.
  14. Gib niemals auf! Egal was passiert, glaube an dich selbst. Sag dir immer und immer wieder: “Ich schaff das.”
  15. Pass deine Erwartungen an. Du kannst nicht von heute auf morgen all die überflüssigen Pfunde verlieren, die du über Jahre zugenommen hast. Bist du dir darüber im Klaren, wirst du seltener enttäuscht werden und leichter abnehmen.
  16. Der Weg ist das Ziel. Mach nicht alles von der Zahl auf der Waage abhängig. Es sind die einzelnen Schritte des Weges, wie zum Beispiel gesunde Ernährung und ausreichend Sport, die dich an dein Ziel bringen und nicht das ständige Konzentrieren auf die kleinsten Gewichtsschwankungen.
  17. Entscheide dich bewusst, aus freien Stücken und mit vollem Entschluss dafür, abzunehmen und alles Nötige dafür zu tun.
  18. Schließe einen Vertrag mit dir selbstGeh eine Vereinbarung mit dir selbst ein, um dich für das Abnehmen zu verpflichten. Ein solcher Vertrag bindet dich an dein Abnehmen und lässt dich auch in schwierigen Momenten daran festhalten.
  19. Erstelle dir eine Motivationsliste mit allen Gründen, warum du abnehmen willst und schau sie dir 1 Mal am Tag an.
  20. Schreibe dir eine Liste mit mächtigen Affirmationen. Durch das häufige Wiederholen von positiven Sätzen beeinflusst du dein Handeln und unterstützt damit dein Abnehmen.
  21. Rede mit anderen über deine Probleme und friss nicht alles in dich hinein. Du kannst auch einfach in einem Abnehmforum posten, um deine Anonymität zu bewahren. So verhinderst du, dass sich dein emotionaler Stress in sinnlosen Fressattacken entlädt.
  22. Das hört sich jetzt vielleicht verrückt an, aber: Halte dich gerade zu Beginn deines Abnehmens mit Absicht zurück, so dass du weißt, dass du noch mehr tun könntest. Du läufst sonst Gefahr, schon gleich zu Beginn auszubrennen. Sicher dir also noch ein paar Kraftreserven und bleib so länger motiviert, weil du weißt, dass du dich noch steigern kannst.
  23. Denke langfristig. Alle Ziele, die es Wert sind, erreicht zu werden, brauchen Zeit. Und das Abnehmen ist da keine Ausnahme.
  24. Lerne, “Nein, danke.” zu sagen. Deine Gesundheit sollte dir wichtiger sein, als die Bedenken, Anderen eventuell vor den Kopf zu stoßen. Lass dich also nicht drängen, alles aufzuessen, sondern sage stattdessen “Nein, danke.”
  25. Sei nicht zu streng zu dir selbst. Verzeih dir kleine Ausrutscher. Ein Fresstag bedeutet nicht das Ende der Welt.
  26. Konzentriere dich darauf, immer weiter vorwärts zu gehen und nicht darauf, jeden Tag alles perfekt zu machen. Wenn du dich an 80-90% aller Tage an deinen Abnehmplan hältst, machst du einen großen Schritt in Richtung Wunschgewicht.
  27. Liebe dich selbst und akzeptiere dich so wie du bistAuch mit ein paar Kilo mehr auf den Hüften bist du großartig und einzigartig. Deine Probleme werden nicht verschwinden, nur weil du schlanker bist. Akzeptiere dich so wie du bist.
  28. Beleidigungen können sehr weh tun und dich vom weiteren Abnehmen abhalten. Daher ist es wichtig, dass du lernst, richtig mit Beleidigungen umzugehen.
  29. Lauf nicht vor deinen Ängsten und Problemen davon, sondern stelle dich ihnen und suche nach passenden Lösungen. Häufig wirst du feststellen, dass alles gar nicht so schlimm ist, wie du dachtest.
  30. NEU – Sei dir darüber im Klaren, dass du nur erfolgreich abnimmst, wenn du die wahren Gründe für dein Übergewicht findest und beseitigst. Denn die beste Ernährung und das effektivste Sportprogramm nützen dir gar nichts, wenn du sie aufgrund versteckter Probleme nicht richtig umsetzen kannst. Beseitige also die Ursachen für dein Übergewicht und du wirst leichter die richtigen Lösungen umsetzen.
  31. Übernimm zu 100% die Verantwortung für dein Handeln. Flüchte dich nicht in sinnlose Ausreden. Du triffst die Entscheidungen und bist deshalb auch selbst für deinen Abnehmerfolg verantwortlich.
  32. Mach dir nicht so viele Sorgen. Das Meiste davon wird eh nie eintreffen. Konzentriere dich stattdessen auf die schönen Dinge des Lebens und du wirst glücklicher und ausgeglichener sein. Und das kommt auch deinem Abnehmen zu Gute.
  33. Stelle dir nach Problemen, Rückschlägen oder Fehlern immer folgende Frage: Was habe ich gelernt? Dadurch lernst du eine wertvolle Lektion, die für dein weiteres Abnehmen sehr hilfreich sein wird.
  34. “Der größte Erfolg kommt häufig direkt nach dem größten Misserfolg.” Gib also nach einem Misserfolg nicht gleich auf, sondern mach weiter. Dann bist du ein Gewinner.
  35. Nur 1 von 20 Personen schafft es, erfolgreich abzunehmen und das Gewicht dauerhaft zu halten. Beschäftige dich mit den Gründen für das Scheitern und du findest die Lösungen für ein erfolgreiches Abnehmen, was von Dauer ist.

 

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