20 Tipps gegen Kopfschmerzen

bei Kopfschmerzen geht oftmals der erste Griff zur Tablette. Ab und zu oder bei starken Schmerzen ist das auch angebracht. Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass es neben Kopfschmerztabletten auch viele andere Möglichkeiten gibt, Kopfschmerzen zu lindern. Gerade, wenn Sie häufiger unter Spannungskopfschmerzen leiden, sollten Sie über alternative Verfahren nachdenken. Wir stellen Ihnen die besten Hausmittel vor: Mit diesen 10 Tipps werden Sie Ihre Kopfschmerzen garantiert los!

Bei akuten Kopfschmerzen hilft es, ein paar Schritte an der frischen Luft zu gehen. Machen Sie einen kleinen Spaziergang oder gehen Sie eine Runde Joggen. Das erfrischt und sorgt dafür, dass der Kopf mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Bei Migräne sollten Sie allerdings besser auf Bewegung verzichten, da sich die Beschwerden dadurch meist verschlimmern. 

Bewegung hilft auch Verspannungen im Nacken-Rücken-Bereich vorzubeugen, die häufig Auslöser von Spannungskopfschmerzen sind. Spezielle Dehnübungen können bereits bestehende Verspannungen lösen und die Kopfschmerzen vertreiben:

  • Drehen Sie im Stehen den Kopf so weit wie möglich nach rechts, anschließend so weit wie möglich nach links. 
  • Kippen Sie den Kopf langsam in Richtung rechte Schulter, dann in Richtung linke Schulter. Der Blick bleibt dabei nach vorne gerichtet.

Baden entspannt die Muskulatur

Kopfschmerzen können durch eine verkrampfte Muskulatur in Rücken und Nacken ausgelöst werden. Neben Dehnübungen kann auch ein warmes Vollbad helfen, die Verkrampfungen zu lösen und die Kopfschmerzen zu lindern. Ideal ist eine Wassertemperatur von 38 Grad. Badezusätze wie Rosmarin sorgen dafür, dass die Muskulatur noch besser durchblutet wird. 

Wenn Sie gerade keine Zeit für ein Vollbad haben, können Sie die Muskulatur auch durch eine Föhn-Massage entspannen. Stellen Sie den Föhn dafür auf ‚warm‘ und lassen Sie den Luftstrom einige Minuten lang um den Hinterkopf, den Nacken und die Schultern kreisen.

Kaffee vertreibt den Schmerz

Kaffee steigert die Durchblutung des Gehirns und kann dadurch die Kopfschmerzen lindern. Besonders wirksam sind starke Kaffeesorten wie Espresso oder Mocca. Hilft der Kaffee alleine nicht, können Sie noch einen Spritzer Zitrone hinzufügen. Diese Mischung soll nicht nur Spannungskopfschmerzen vertreiben, sondern auch Migräne-Attacken lindern. Besonders gut wirkt die Behandlung mit Kaffee bei Personen, die generell wenig oder gar keinen Kaffee trinken.

Kalter Waschlappen

Ein kalter Waschlappen hat bei Kopfschmerzen einen lindernden Effekt: Legen Sie den Waschlappen einfach auf die Stirn und ruhen Sie sich ein paar Minuten aus. Alternativ können Sie den Kopf auch kurz unter kaltes Wasser halten oder gleich ganz unter die Dusche springen. Kaltes Wasser kann allerdings nicht nur bei äußerer, sondern auch bei innerer Anwendung helfen, die Kopfschmerzen zu vertreiben. Denn oftmals sind die Beschwerden Folge einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme. Trinken Sie deswegen genug – über Tag verteilt sollten es mindestens zwei Liter sein.

Richtige Ernährung beugt Kopfschmerzen vor

Um Kopfschmerzen vorzubeugen, sollten Sie nicht nur genügend trinken, sondern auch ausreichend essen. Ansonsten sinkt nämlich der Blutzuckerspiegel ab und es kann zu Kopfschmerzen kommen. Essen Sie deswegen regelmäßig – am besten Vollkornprodukte, da diese den Blutzuckerspiegel über einen längeren Zeitraum stabil halten. Sie sind außerdem reich an Magnesium, das die Muskeln entspannt und die Nerven beruhigt. 

Wenn Sie häufiger unter Kopfschmerzen leiden, sollten Sie süße und fettige Lebensmittel meiden. Verzichten Sie auch auf Rotwein, Schweinefleisch, Weizen, reifen Käse sowie Produkte mit dem Geschmacksverstärker Glutamat. Diese Lebensmittel enthalten sogenannte ‚biogene Amine‘, die die Entstehung von Kopfschmerzen fördern können.

Sanfte Druckmassage

Probieren Sie es bei Kopfschmerzen doch einmal mit einer sanften Druckmassage: Legen Sie Ihre Finger auf die Schmerzpunkte an den Schläfen oder an der Stirn. Auch das Massieren des Druckpunktes zwischen den Augen kann helfen, die Schmerzen zu lindern. Halten Sie den Druck für mindestens 30 Sekunden aufrecht. Die kleine Massage können Sie anschließend beliebig oft wiederholen.

Wenn Sie häufiger unter Spannungskopfschmerzen leiden, kann Ihnen eventuell auch eine Akupunktur-Behandlung helfen. Wenden Sie sich dazu an einen Heilpraktiker und lassen Sie sich von diesem beraten.

 Entspannung ist wichtig

Wenn Sie merken, dass Sie Kopfschmerzen bekommen, sollten Sie die Arbeit für einen Moment ruhen lassen. Gönnen Sie sich eine Pause und machen Sie ein paar Entspannungs- oder Atemübungen. Gut geeignet sind autogenes Training sowie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, kann ein kurzes Schläfchen wahre Wunder wirken. Gut geeignet ist ein Power-Nap von höchstens 20 Minuten.

Pfefferminze lindert die Schmerzen

Bei Kopfschmerzen müssen es nicht immer gleich Tabletten sein. Probieren Sie es doch zunächst einmal mit etwas Pfefferminzöl. Tragen Sie das Öl einfach auf die Schmerzpunkte an Schläfe oder Stirn auf und lassen Sie es dort einwirken. Durch das Öl wird die Muskulatur entkrampft und die Kältesensoren werden aktiviert. So lassen die Kopfschmerzen meist zügig nach. Wenn Sie Allergiker sind, sollten Sie das Pfefferminzöl zunächst an einer unauffälligen Stelle testen.

 Tabletten bei starken Schmerzen

Wenn Sie unter starken Kopfschmerzen leiden, können Sie ruhig zu einer Kopfschmerz-Tablette greifen. Wirksam sind unter anderem Medikamente mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Greifen Sie nicht direkt beim ersten Brummen auf solche Mittel zurück – warten Sie aber auch nicht ab, bis die Schmerzen unerträglich werden. 

Wichtig ist, dass Sie nicht zu häufig Kopfschmerz-Tabletten einnehmen. Wer an mehr als zehn Tagen pro Monat Schmerzmittel einnimmt, läuft nämlich Gefahr, dadurch schmerzmittelbedingte Kopfschmerzen auszulösen und somit die Beschwerden noch zu verschlimmern. 

 Bei häufigen Beschwerden zum Arzt

Wenn Sie häufiger an Kopfschmerzen leiden oder die Schmerzen besonders stark sind, ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Neben dem Hausarzt ist eventuell auch ein Besuch beim Augenarzt sowie beim Zahnarzt sinnvoll. Kopfschmerzen können nämlich auch durch eine Sehschwäche sowie durch Fehlbelastungen im Kiefer ausgelöst werden.

1. Brummschädel ade zu Tisch

Ein absinkender Blutzuckerspiegel kann Kopfschmerzen verursachen. Deshalb sollten Sie regelmäßig essen und nicht abwarten, bis der Magen in die Kniekehlen gerutscht ist. Gut sind Lebensmittel mit viel Magnesium wie zum Beispiel Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Fisch. Der Mineralstoff sorgt für entspannte Muskeln und beruhigt die Nerven. Außerdem gibt es Lebensmittel, die kopfschmerzanfällige Menschen meiden sollten: Fettiges und Süßigkeiten können Beschwerden auslösen oder verschlimmern. Auf der "schwarzen Liste" stehen unter anderem Rotwein, reifer Käse, Schokolade, Schweinefleisch, Weizen und der Geschmacksverstärker Glutamat. Dröhnt der Kopf bereits, so kann ein Kaffee die Schmerzen lindern – Koffein regt die Durchblutung an. Der Effekt ist am besten spürbar, wenn der Körper nicht an Kaffee gewöhnt ist.

2. Kiefer als Ursache für Kopfweh

Gehen Sie zum Zahnarzt! Wie, der behandelt jetzt auch Kopfweh? Indirekt schon, denn es kann durch Fehlbelastungen im Kiefer ausgelöst werden. Menschen, die im Schlaf "krampfen" oder die Zähne fest aufeinanderbeißen, wachen morgens gern mal mit einem Brummschädel auf. Der Zahnarzt passt eine Bissschiene an, die Zähne und Kiefer schützt und Kopfschmerzen vorbeugt. Auch Zahnschmerzen können sich natürlich auf den ganzen Schädel ausweiten. Der regelmäßige Gang zum Dentisten ist also auf jeden Fall wichtig.

3. Gegen das Pochen unter den Föhn

 

Die besten Mittel gegen Kopfschmerzen

Sie haben den ganzen Tag am Computer gesessen, nun schmerzt der Nacken und die Verspannung breitet sich in den Kopf aus? Hier hilft eine Föhn-Massage: Den Luftstrom einfach mit mäßig warmer Temperatur einige Minuten über Nacken, Schultern und Hinterkopf kreisen lassen. Ein Vollbad bei circa 38 Grad entspannt die Muskulatur ebenfalls, Badezusätze mit Rosmarin entkrampfen und fördern die Durchblutung.

4. Ins Bett - aber nicht zu lange

Sie leiden besonders am Wochenende oder am Montagmorgen unter Kopfschmerzen? Dann ist vielleicht ihr unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus Schuld daran. Sowohl Schlafmangel als auch zuviel Schlaf können die unangenehmen Symptome auslösen. Was hilft? Schlafen Sie am Wochenende nicht bis in die Puppen, gehen Sie während der Woche rechtzeitig und am besten regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett.

5. Gegen die Kopfschmerzen zum Augenarzt

Leute, die unwissend kurz- oder weitsichtig sind, klagen oft über Schmerzen im Kopf. Leiden Sie zum Beispiel sehr häufig oder besonders nach Lese- oder Schreibarbeiten unter Kopfweh, so sollten Sie Ihre Sehstärke überprüfen lassen. Schon eine kleine Differenz zwischen beiden Augen kann auch zu einseitigen Beschwerden führen.

6. Entspannung hilft bei Schmerzen

Jeder Mensch hat seine Schwachstelle, die bei Stress und Anspannung "aufmuckt": Bei dem Einen schmerzt der Nacken, beim Anderen rebelliert der Magen, beim Dritten wird der Kopf in Mitleidenschaft gezogen. Könnte das bei Ihnen der Fall sein? Dann erlernen Sie am besten eine Entspannungsmethode, die Sie regelmäßig zu Hause anwenden. Zum Beispiel Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nach Jacobsen.

7. Trinken, trinken, trinken

Der Kopf brummt, Sie können sich nicht mehr konzentrieren? Haben Sie genug Flüssigkeit zu sich genommen? Wenn man zu wenig Wasser trinkt, wird das Blut dick und die Sauerstoffversorgung der Zellen lässt nach. Auch, wenn Sie keinen Durst verspüren, sollten Sie – in kleinen Rationen über den Tag verteilt – zwei bis drei Liter trinken.

8. Coolpack und Minzöl-Schläfen-Massage

Bei akuten Spannungskopfschmerzen hilft es, ein Gelkissen aus dem Kühlfach für etwa eine Minute auf Stirn, Schläfen oder in den Nacken zu legen. Anschließend für drei Minuten herunternehmen, dann die Kühlung wiederholen. Ihnen ist schon kalt genug? Dann verpassen Sie sich selbst eine Schläfenmassage mit einigen Tropfen Minzöl – sie wirkt erfrischend und entspannt die Muskulatur. Allergiker sollten allerdings vorher in der Armbeuge testen, ob ihre Haut empfindlich auf das Öl reagiert.

9. Frische Luft, freier Kopf

Treiben Sie Ausdauersport an der frischen Luft! Dazu zählt auch ein straffer Spaziergang oder die Radfahrt zur Arbeit – beides erfrischt und sorgt für ausreichend Sauerstoff. Faustregel: Dreimal 30 Minuten Training pro Woche schützt vor Kopfschmerzattacken.

10. In die Apotheke

Wenn keine der oben aufgeführten Methoden anschlägt, kann ein rezeptfreies Schmerzmittel helfen. Die Tabletten dürfen aber höchstens an zehn Tagen im Monat und maximal drei Tage hintereinander eingenommen werden. Grund: Durch die regelmäßige Verwendung solcher Mittel können sich Dauerkopfschmerzen entwickeln. Bei länger anhaltendem Kopfweh sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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